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nous vivons caché,
essuyons toutes nos traces
avant les autres et avant nous-mêmes,
afin qu'aucun homme ne voit jamais
qui nous sommes en réalité

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. Akt






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Die nette von Blickkontakt hat noch nicht geantwortet. Wundert es mich? Nein.

Silvester habe ich hier gut mit S. und meinen beiden besten Freunden überstanden. Soweit geht es mir relativ gut - doch was ist in einem Leben nicht relativ?

Weiter gibt es nicht viel zu sagen. S. ist noch bis Sonntag hier, worüber ich mehr als froh bin. Genieße die Zeit mit ihm und koste sie aus. Auch wenn es kleinere Zwischenfälle gibt.

Nevermind.

Ich sitze in der Uni an der Residenz auf den Stufen in der Eingangshalle, weil es hier W-Lan gibt, und friere mir den Allerwertesten ab. Außerdem quängelt S. neben mir, er habe Hunger und wir sollen doch endlich was essen gehn. Okay, okay, wir gehen ja schon. Jetzt pfeift er das Titellied von Harry Potter.
Höchste Zeit, aufzubrechen.
5.1.07 16:27


Hoping for...

Daumen drücken
Daumen drücken
D a u m e n d r ü c k e n



Heute der zweite Versuch, wohl am Abend. Das zweite Gespräch mit seinem Vater. Dr. Muh sagte: "Ich will zu dir ziehen, egal, was es kostet." Die gestrige Bilanz sah aber leider nicht so gut aus. Wird es heute besser? Können seine Eltern ein Veto einlegen, das groß genug ist?
Daumen drücken,
Daumen drücken,
Daumen drücken.


Seitdem er abgereist ist, scheint es, als wäre jeder Moment vergeudet und leer. Ich brauche diesen Mann, denn ich liebe ihn so sehr. Ich fühle mich so unglaublich wohl bei ihm... Ich springe in die Luft, wenn heute Abend mit etwas Glück doch das "ja" kommt. Wenn ihr einen Jubelschrei hört - er kommt von mir.



Ansonsten geht es mir immernoch relativ gut. Nun ja, es geht. Ich versuche, den ganzen Seelenkram ein wenig zu sortieren und noch weiter Ruhe ins Chaos zu bringen.
S. meinte Samstag, er habe eine Zeit lang geglaubt, ich sei viele. Ich lachte, und drehte mein Gesicht weg. Ich habe ihm nur das Nötigste über diese Macke erzählt. Wieso sollte ich auch mehr sagen, als es zu sagen gibt? Ich hoffe immernoch, dass es so leise verschwindet, wie es auch gekommen ist. Immerhin ist es schon "besser" geworden - aber eben immernoch da. Es ärgert mich. Und vor allem ist es mir unangenehm, besonders vor S.
Aber gut, rumgejammert wird heute nicht. In 15min steht eine Besprechung wegen des Tutoriums an und ich muss vorlegen, was ich erarbeitet habe: 12 Seiten Word-Dokument. Ich denke, damit dürften sie zufrieden sein. Ich glaube sogar, ich habe damit den größten Teil der Arbeit gemacht, aber egal. Vorlegen, hoffen, dass alles passt und die Sache abhaken. Noch schnell einen Kaffee holen, ein Stück Schoki, Seiten ausdrucken...
9.1.07 09:47


ja - nein

Ja was denn nun?

Ich bin immernoch auf der Suche. Argumente werden gesammelt und gewertet, Erklärungsmöglichkeiten angehäuft. War nun etwas - oder nicht? Ich habe keine eindeutigen Beweise, nur mögliche Anzeichen, die sich aber auch z.T. anders erklären lassen. Großes Gegenargument: wenn etwas gewesen sein sollte, so müsste es mir viel schwieriger Fallen, die Nähe zu S. zu "ertragen". Jedoch genieße ich es mittlerweile immer öfter. Wäre das möglich, wenn ich missbraucht worden wäre? Oder ist das einfach die Ernte der harten Arbeit in der Therapie?

Jedoch gibt es zahlreiche Argumente, die ich nicht einfach widerlegen kann. Wieso z.B. hatte ich gestern Nachmittag einen kleinen Zusammenbruch, als cih mitten in der Vorlesung realisierte, wie grausam es eigentlich ist, wenn man jemanden vergewaltigt? Es wäre logisch, wenn die heftigen Dissos und Wahrnehmungsstörungen (mein Bett bewegte sich unter mir, die Schränke wackelten, alles komisch), die cih am Abend hatte, davon kamen. Außerdem hatte ich in dieser Nacht einen Alptraum nach dem anderen.


Ich hasse diese Unsicherheit schlichtweg. Ich neige dazu, in der nächsten Woche ein paar Psychologen anzurufen um diese Frage mit profesioneller Hilfe zu erörtern. Alleine werde ich wohl kaum weiterkommen. Dennoch ärgert es mich und kratzt in mir.
12.1.07 14:45


Kampfstimmung - festgehalten

Mail an Herrn J.

(...)
Außerdem hat auch der Traum, den ich in der Klinik hatte, mcih dazu angeregt. Es hat mich damals - und heute immernoch - sehr irritiert, wie wortwörtlich ihn Frau S. und auch Frau M. genommen hatten. Es hat mich irritiert, dass ich gefragt wurde, ob sowas immernoch stattfindet und ob es vielleicht etwas mit Satanismus zu tun hätte (was ich entschieden verneine). Ich hatte das Gefühl, dass meine Versicherung, dass sowas gewiss nicht aktuell ist, nicht wirklich angekommen ist. Ich hatte das Gefühl, dass nun fest stand, dass ich mal von wasweißichwem zu sex. Handlungen manipuliert wurde, dass mir ganz genau so etwas geschehen ist. Aber - und daran hänge ich mich auf: wenn so etwas geschehen wäre, müssten meine Symptome rein theoretisch weitaus schlimmer sein. Und das sind sie nicht.
Der Traum könnte alles Mögliche bedeuten! Es war nur ein Traum. Eigentlich liest man überall, dass man bei der Deutung von Träumen vorsichtig sein muss, da es schließlich vom Unterbewusstsein verarbeitetes Material ist. Vielleicht ist das einzig Wahre an dem Traum, dass ich mich in der Vergangenheit manipuliert fühlte, z.B. von meiner Ma.
(...)
Ich werde vielleicht bald eine Analytische Therapie anfangen, um endlich erörtern zu können, wieso ich so bin, wie ich bin. Denn bevor ich das nicht verstehe, kann ich mit dem Thema einfach nicht abschließen. Ich möchte es verstehen und danach zu den Akten legen können.
12.1.07 15:21


Back, back, back...

...back to the roots.
Zum Ursprung.
Zu mir.
Auch wenn das bedeutet, dass das Leben jetzt vielleicht wieder komplizierter wird, da man mehr Gefühle zulässt. Spontaner Optimismus. Denn es hatte wohl doch etwas Wahres: "Antworten werden Sie nur in Ihnen selbst finden."

Wie oft habe ich nun den Blog gewechselt?
Wie oft bin ich nun weiter gerannt?
Wie oft habe ich alles gelöscht, um Vergangenes auszulöschen?

Back to the roots, darling. That's the only way.
Well, let's go, life's too short, ne c'est pas?
18.1.07 12:05





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