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nous vivons caché,
essuyons toutes nos traces
avant les autres et avant nous-mêmes,
afin qu'aucun homme ne voit jamais
qui nous sommes en réalité

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. Akt






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wer bin ich?
und wo bin ich?
taumelnd.
chaos im kopf
3.12.06 01:54


"Liebe übersteht alles"

Irgendwie ist es schon ironisch, dass der Glückskeks gerade diesen Spruch beherbergte - und dass es ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt kam.


Wer bin ich?
Wo bin ich?
Was mach ich eigentlich hier?
Und wieso und sowieso?
Ich fühle mich fehl am Platz, egal wo ich bin. Habe das Bedürfnis zu fliehen, und weiß nicht, wovor. Ich möchte schreien, wenn er mich anfasst, möchte ihm nicht mehr in die Augen sehen. Ich fühle Unbehagen, doch wovor? Es ist, als wäre ein Chaos in mir aufgebrochen, ein Chaos, das nun die schönen Sonnenstunden überlagert und sich breit macht.
Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich darüber nachdenke, wer er eigentlich ist. Ich sehe ihn an und erkenne ihn nicht mehr, fühle einfach nicht mehr die Geborgenheit und Vertrautheit. Es ist unheimlich. Als wäre er mir vollkommen fremd.
4.12.06 15:03


Ausgeburten der Hölle

Waagen sind böse. So abgrundtief böse! Gewiss sind sie ein Werk des Teufels, des Lufizers, des Beelzebuben! Ja, gewiss, gewiss. Wie sonst könnten sie uns solche Sorgen bereiten? Von ihnen hängt ab, wie der Tag wird: sind sie gnädig und zeigen eine kleine Zahl an, ist der Tag toll. Zeigen sie aber eine hohe Zahl an, so ist der Tag schon im Morgengrauen im Eimer.

Ich hasse Waagen.
9.12.06 10:23


du bist so kalt, so kalt wie ein reptil, porzellangesicht.
22.12.06 17:40


Goldmarie ward Pechmarie...

...und Pechmarie ist tot.




Heute ist offensichtlich mein Glückstag. Die Geburtstagsfeier von S. raubte die letzten Reserven. Immer wieder den Drang unterdrückt, einfach aufzusehen und zu gehen. Und als man endlich gehen konnte, gerät man in der S-Bahn an eine Schlägerei. Mehrere Männer, die aufeinander einprügeln. Aufspringen, flüchten, nur raus aus der Bahn. Zum Glück war es die richtige Haltestelle, doch zu meinem Unglück verließen auch ein paar Männer in ihrer Rangelei die Bahn. Panik. Loslaufen, schneller werden, nur nicht umdrehen. "Verdammt, sie verfolgen dich, sie rennen dir hinterher. Schneller!" Ich fühlte mich in einen jener Albträume hineinversetzt, die nachts immer wiederkehren. Kalte Angst, die am Rücken hinabrinnt und alles gefrieren lässt. Trotzdem noch schneller weiterlaufen, das Pfefferspray fest umklammert, sich umsehen, um mit Erleichterung festzustellen, dass die Männer bei der Bahn geblieben sind. Man hört noch ein "Ruft die Bullen!", dann ist man schon um die Ecke und außer Sichtweise. Die Panik aber verflog erst nach dem Schließen der Haustüre hinter mir. Einmal tief durchatmen - und zur Ruhe kommen.

So ganz ist die Angst aber noch nicht verschwunden. In meinem Kopf tummeln sich Satzfetzen, die ich kläglich zu verscheuchen suche. Ich fühle mich ganz genau so wie in einem meiner Albträume. Am liebsten mag ich mich nur noch verstecken und hoffen und beten, dass mich niemand findet. Aber wer soll mich hier schon finden?
Wach endlich auf, Porzellangesicht.
23.12.06 02:06


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