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nous vivons caché,
essuyons toutes nos traces
avant les autres et avant nous-mêmes,
afin qu'aucun homme ne voit jamais
qui nous sommes en réalité

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. Akt






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3 Liter Kaffee, bitte

Beschlossen: ich bleibe wach, bis S. morgen kommt. Punkt.

Das trifft sich gut, da ich derzeitsowieso nicht mehr müde werde. Irgendwie spinnt mein ganzer Körper: ich habe keinen Hunger mehr, ich werde nicht mehr müde und ich friere nur noch, wenn es unter 0°C hat und ich keine Jacke an habe.

Ja, mein Körper ist derzeit wirklich sehr lustig.
27.12.06 14:51


Alte Lügen, altes Leid: Blickkontakt

Ich liebe an Myblog so einiges, vor allem aber, dass man nun auch E-Mails an andere Blogs verschicken kann. Und da ich da noch eine Rechnung offen hatte, habe ich sie heute mal fix beglichen:



Hallo werte "Betreiberin" von Blickkontakt,

wie froh bin ich, dass man nun sogar E-Mails über Myblog verschicken kann, denn vor geraumer Zeit bin ich schier verzweifelt, weil ich dir nicht schreiben konnte.

Wieso?

Oh, das ist ganz einfach: weil ich wütend war auf dich, und zwar ziemlich. Kaum hat man den alten Blog aus diversen Gründen gelöscht, kommt so ein dreistes Ding und kopiert mich. Jawohl, guten Tag, ich bin die alte Besitzerin von Blickkontakt, von der der Titel "und dann ändern sich die Regeln" stammt. Hallo und guten Tag, werte Lügnerin.
Von wegen, * blickkontakt * Design * By * Blickkontakt *. Blickkontakt war meine Kreation. Das Layout, der Name - alles. Es ist mein geistiges Eigentum und es macht mich rasend, dass man mich so billig kopiert hat, dass du dir den Namen unter den Nagel gerissen hast, sobald er frei war und mich von oben bis unten kopiert hast. Ja, das macht mich wütend. Und ich wüsste nur zu gerne, wieso du mich so immitiert hast. Wenigstens diese Antwort bist du mir schuldig.
Grüße

meinereiner
27.12.06 12:48


Ich stehe nackt und hilflos vor dem Morgen...

Es geht mir nicht gut.
Ich habe das Bedürfnis, mich wieder zu verletzen. Ich habe das Bedürfnis, wieder Schmerztabletten mit Alk runterzuspühlen. Ich habe das Bedürfnis zu schreien, zu weinen, zu flüstern, zu singen, zu kreischen. Ich habe das Bedürnis, mein Chaos auf die Welt zu malen, ihm ungeschminkt eine Stimme zu verleihen.

Und ich verletze mich wieder
Und ich trinke wieder
Und ich schreie den Schmerz hinaus
Und male das Chaos auf's lachende Leben

Ich möchte durchdrehen, einfach durchdrehen, die Kontrolle fallen lassen und mich krümmen.




Ich war beim Vater. Immerhin ist Weihnachten. Er umarmte mich, küsste mich.
Ich wäre am liebsten gestorben.
Lasst mich durchdrehen.


nie wieder, nie wieder, nie wieder...
26.12.06 17:31


Nur einen Tag noch gib mir Kraft...

...und ich reiß alle Mauern um mich ein.



Irgendwie komme ich mir dämlich vor. Wie viel Lüge und Illusion versteckt sich noch in meinem Leben? Ich schäme mich dafür. Wieso blieb man so blind?
Ich weiß es nicht.



Ich hatte vor ein paar Tagen ein sehr schönes, wenn auch tränenreiches Telefonat mit S. Er drang bis in mein Innerstes vor, ließ sich nicht von meinen Angriffen einschüchtern. Ich wurde so wütend, ich schrie ihn an, ich keifte, ich beleidigte. Und er blieb ruhig, bis er fragte, wann ich das letzte Mal wirklich glücklich gewesen sei, und ich flüsterte: "Als ich bei dir war."
Was dann vor sich ging, verstehe ich immer noch nicht, ich weiß nur, es war der alte Schmerz, das Gefühl, das seit Jahren in mir tobt. Ich brach zusammen, alle Mauern brachen ein, ich fühlte mich schutzlos, weinte nur noch. Die Gefühle, die sich befreiten, waren überwältigend. Es tat so weh... Trotzdem war es gut. Ich verstand den Schmerz endlich ein wenig, es war die Verzweiflung unter der kalten Maske, es war das Gefühl von Hilflosigkeit und von Ausgeliefertsein. Das war alles, was mich übermannte, als S. mir so nahe kam.
Sollte ich also nochmal eine ambulante Thera machen, weiß ich, wo ich ansetzen muss. Denn das ist jener Schmerz, den ich spüre, seit ich denken kann.
26.12.06 13:10


K.putt-Therapiert?

Ja, in gewissem Maße gewiss.
Erst während des dritten Aufenthaltes? Mindestens, der dritte war zumindest für'n Arsch. Um es zu résumieren: ich schilderte Frau S. - Oberärtzin der psychosomatischen Klinik - einen Traum, in dem es, grob gesagt, um einen "Doktor" ging, der mehrere junge Frauen um sich versammelt hatte und die tun mussten, was er sagte. Entkommen ging beinahe nicht, man wurde von zwei Damen eingefangen und zurückgebracht, ähnlich einer Gehirnwäsche verhielten sie sich. Nun gut, so viel in groben Zügen zu dem Traum. Was mich wirklich stutzig machte, warden die Fragen der werten Oberärztin. Ob ich denn derzeit getriggert würde, um - ganz wie in dem Traum - von jemandem missbraucht würde. Ob denn meine PTBS etwas mit Satanismus zu tun habe. Und so weiter und so fort. Auf meine Versicherung, dass ich derzeit gewiss keinen Täterkontakt hätte (sofern es denn einen gibt) und dass ich garantiert nicht mehr missbraucht würde, antwortete sie nur, ich solle nochmal in mich hören. So ging es immer wieder, sie fragte immer wieder das Gleiche und meinte, ich solle in mich hören, bis ich verzweifelt sagte, ich wisse es nicht. Dann kam nur noch ein "Aha." von ihr - und dann hatte ich endlich meine Ruhe.

Ganz im Ernst: mit Satanismus hat meine PTBS gewiss nix zu tun. Dessen bin ich mir sicher. Jedoch glaubte mir keiner der Therapeuten, mit denen ich darüber redete. Derzeit warte ich noch auf eine Antwort von Herrn J. Ich fragte ihn in einer Mail vor ca. 4 Tagen, was er zu dem Traum sage (da er erst nach meiner Entlassung von dem ganzen Traum erfuhr). Ich bin gespannt, was er antwortet.
Noch gespannter bin ich jedoch darüber, was sich noch alles als Fehlmeinung der Therapeuten herausstellt. Mittlerweile bezweifle ich sogar die PTBS, bzw. das Vorhandenseins eines sexuellen Missbrauchs. Ich überlege, ob ich nicht eine neue ambulante Thera suchen sollte und von ihr eine neue Diagnose fordere, bevor ich mit einer neuen Thera anfange - und diese soll sie dann stellen, ohne etwas von den Berichten aus der Klinik gelesen zu haben. Denn diesen Menschen traue ich wirklich nicht mehr. Und immer und immer wieder frage ich mich: wie viel von dem ist noch wahr, und was nicht? Ich weiß, dass Herr J. definitiv keine Schuld daran trägt - er war nie wie Frau S. Er war immer sehr vorsichtig und machte nie voreilige Schlussfolgerungen, ja, er weigerte sich sogar zu sagen, ob da nun ein Missbrauch war oder nicht. Er sagte immer nur: "Es könnte sein, aber mit Sicherheit kann ich Ihnen nichts sagen, einfach weil es noch zu unsicher ist."
So trete ich mir nun in den Arsch, lange auch noch bei Frau S. gewesen zu sein. Wie viel wurde mir eingeredet - und wie viel bin ich tatsächlich? Es ist leicht herauszufinden, denn ich spüre es. Also weiß ich heute: so Manches war Unfug, was sie erzählten, egal wie sehr die Klinik auch (z.T.) geholfen hat.
26.12.06 01:42


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